Sales Document Monitor App
Mit diesem Release wird der Sales Document Monitor aus dem SAP GUI (Transaktion /WMD/FP_SDM) auch im Fiori-Launchpad als eigene xSuite App zur Verfügung gestellt.
Voraussetzung ist die Anmeldung mit einem gültigen SAP-Benutzer. Reine xSuite Web-Benutzer werden nicht unterstützt.
User-Exits im Back-End
Wenn im Back-End für den xSuite Sales Document Monitor User-Exits vorhanden sind, müssen diese User-Exits daraufhin überprüft werden, ob sie im Zusammenspiel mit der xSuite App für SAP Fiori funktionieren.
User-Exits dürfen beispielsweise keine grafischen SAP GUI-Elemente (wie z. B. Dialoge) enthalten und diese auch nicht erzeugen, wenn der User-Exit über die Applikation ausgeführt wird. Entsprechende Weichen sind erforderlich.
F4-Wertehilfe
Die F4-Wertehilfe in der Sales Document Monitor App entspricht der in der Invoice Monitor App und unterscheidet sich dementsprechend von der F4-Wertehilfe in der Workflow App und in xSuite Web. Welche Funktionalität im Einzelnen zur Verfügung steht, ist abhängig vom Datenfeld, für das die F4-Wertehilfe aufgerufen wird und welche Daten dieses Feld akzeptiert (Einzelwert oder mehrere Werte/Ranges, z. B. im Suchdialog).
Ungültige Werte
Wenn ein Wert eingegeben wird, der auch ohne Prüfung durch das Back-End als falsch erkannt wird, verwirft die App diesen Wert und blendet eine Fehlermeldung ein.

Die Fehlermeldung wird automatisch wieder ausgeblendet.
Startseite
Beim Start der Applikation wird ein Suchdialog ähnlich wie im SAP GUI angezeigt.
Suchfelder
Pflichtfelder sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Leere Pflichtfelder werden rot umrandet dargestellt.
Im Feld Interface Anw. kann nur ein einzelner Wert eingegeben werden. Alle anderen Felder erlauben die Eingabe mehrerer Werte mit Suchoperatoren, wie z. B. "beginnt mit" oder "enthält".
Für einen Wert werden abhängig vom Datentyp des Suchfeldes und der Länge des eingegebenen Wertes die Suchoperatoren "enthält" oder "ist gleich" verwendet.
Wenn zwei Wörter eingegeben werden, werden diese als eine Einheit betrachtet. Beispiel:
Wenn Sie im Feld Scan-User die Wörter "Max Niemand" eingeben, wird nach genau dieser Zeichenfolge gesucht.
Wenn nach zwei Wörtern gesucht werden soll, die unabhängig voneinander sind, muss die F4-Wertehilfe verwendet werde, weil nur dort der Suchoperator geändert werden kann.
Datumsangaben können nur über die F4-Wertehilfe eingetragen werden. Beim Klicken in ein Datumsfeld öffnet sich die F4-Wertehilfe automatisch.
Eingegebene Suchkriterien werden als sogenannte Tokens angezeigt. Ein Token besteht aus dem Suchoperator und dem Suchwert.

Tokens können mit dem X-Button einzeln wieder gelöscht werden. Tokens können nur in der F4-Wertehilfe geändert werden.
Footer-Toolbar
Über die Buttons in der Footer-Toolbar können folgende Aktionen ausgeführt werden.
Button | Name | Beschreibung |
|---|---|---|
| Sortierung | Legt fest, in welcher Sortierung die Daten vom Back-End geliefert werden. Dies ist vor allem dann relevant, wenn mehr Ergebnisse gefunden werden als das Back-End maximal an das Front-End übermittelt. |
| Anlegen | Legt einen neuen Beleg an. |
| Variante laden | Lädt eine gespeicherte Suchvariante. |
| Variante speichern | Speichert die eingegebenen Suchparameter als Suchvariante. Es kann eine neue Variante angelegt oder eine bestehende überschrieben werden. Voraussetzung: Alle Pflichtfelder sind gefüllt. |
| Suchformular leeren | Leert das Suchformular. |
| Suchen | Führt eine Suche aus. Voraussetzung: Alle Pflichtfelder sind gefüllt. |
Suchergebnisse
Maximale Anzahl an gefundenen Belegen
Das Back-End liefert maximal 500 Belege als Suchergebnis an das Front-End aus. Wenn mehr als 500 Belege gefunden werden, wird ein Warnhinweis im Tabellenkopf ausgegeben.
Die Filter- und Sortierfunktionen beziehen sich immer nur auf diese 500 Belege. Deshalb empfiehlt es sich, die Suche so einzuschränken, dass maximal 500 Belege gefunden werden.
Beleg öffnen
Mit dem Button
Beleg anzeigen in der zweiten Tabellenspalte wird ein Beleg geöffnet.
Tabellen-Toolbar
Die Tabellen-Toolbar enthält folgende Aktionen.
Button | Name | Beschreibung |
|---|---|---|
| Anlegen | Legt einen neuen Beleg an. |
| Reaktivieren | Reaktiviert einen Beleg. Ein passender Beleg muss selektiert sein. |
| Extraktion abbrechen | Bricht die Datenextraktion ab. Mindestens ein passender Beleg muss selektiert sein. |
| Wiedervorlage | Setzt oder entfernt eine Wiedervorlage. Mindestens ein passender Beleg muss selektiert sein. |
| Massenlöschung | Löscht Belege. Mindestens ein passender Beleg muss selektiert sein. |
| Summe | Führt eine Berechnung aus, z. B. Summe oder Mittelwert.
|
| Filter | Setzt einen Filter. In dem vorhandenen Suchergebnis kann hiermit weiter gefiltert werden. |
| Alle Filter entfernen | Entfernt alle Filter. |
| Sortierung | Sortiert oder gruppiert die Suchergebnisse. Es können mehrere Spalten ausgewählt werden und jeweils die Art der Sortierung (aufsteigend/absteigend) festgelegt werden. Es kann eine Gruppierung festgelegt werden, sofern die responsive Tabelle genutzt wird. |
| Standard-Sortierung wiederherstellen | Entfernt die gesetzte Sortierung/Gruppierung. |
| Einstellungen | Legt Einstellungen für die Suchergebnisse fest, siehe Benutzerspezifische Einstellungen für die Suchergebnisse. |
Footer-Toolbar
Die Footer-Toolbar enthält folgende Aktionen.
Button | Name | Beschreibung |
|---|---|---|
| Suchkriterien anzeigen | Zeigt das Suchformular des Sales Document Monitors an. Das Suchformular ist mit den Suchparametern ausgefüllt, die zu dem aktuellen Suchergebnis geführt haben. |
| Neu laden | Führt die Suche erneut aus. |
Benutzerspezifische Einstellungen für die Suchergebnisse
Ein Benutzer kann folgende Einstellungen für seine Suchergebnisse festlegen.

Hier wird festgelegt, welche Art von Tabelle zur Anzeige der Suchergebnisse verwendet wird.
Es gibt folgende Optionen:
automatische Auswahl: Auf Tablets und Smartphones wird automatisch die responsive Tabelle verwendet. Auf Desktop-PCs und Laptops wird automatisch die "normale" Tabelle genutzt.
"normale" Tabelle: Bei der normalen Tabelle werden alle Spalten nebeneinander angezeigt. Wenn die Tabelle viele Spalten enthält, kann sie so breit werden, dass horizontales Scrollen erforderlich ist.
responsive Tabelle: Bei der responsiven Tabelle werden nur so viele Spalten nebeneinander angezeigt, wie auf dem Bildschirm angezeigt werden können. Spalten, die über den Bildschirmrand hinausragen, werden untereinander als weitere Zeilen angezeigt. Auf diese Weise ist nur vertikales Scrollen erforderlich.
Diese Einstellung ist für mobile Endgeräten praktisch. Für große Monitore wird dagegen viel Platz mit leerer Fläche verschwendet.
Hier werden alle Spalten/Datenfelder aufgeführt, die in den Suchergebnissen ausgegeben werden können.
Mit Drag-and-drop oder den Pfeil-Buttons kann die Reihenfolge der Spalten geändert werden.
Mit dem Ein-/Aus-Button wird festgelegt, ob eine Spalte angezeigt wird. Dabei gilt:
Es können maximal 30 Spalten angezeigt werden. Sind 30 Spalten eingeschaltet, werden die restlichen Aus-Buttons ausgegraut.
Wenn Spalten mit Beträgen eingeschaltet werden (z. B. Nettobetrag oder Steuerbetrag), werden automatisch auch die Spalten Soll/Haben und Währung eingeschaltet. Die beiden Spalten können nur ausgeschaltet werden, wenn keine Betragsspalte mehr eingeschaltet ist.
Geänderte Einstellungen können über folgende Buttons dauerhaft oder temporär übernommen werden:
Sichern
Die Einstellungen werden im Back-End dauerhaft gesichert und beim nächsten Login verwendet.
Übernehmen
Die Einstellungen werden nicht im Back-End gesichert, sondern nur temporär im Front-End. Sie gelten nur für die aktuelle Sitzung. Beim nächsten Login werden wieder die zuletzt im Back-End gesicherten Einstellungen verwendet.
Belege
Cache
Aus Performance-Gründen wird in der Sales Document Monitor App mit einem Cache gearbeitet. Die Funktionsweise ist identisch mit der des Caches in der Invoice Monitor App.
Datenvalidierung
Neben der oben beschriebenen front-end-seitigen Datenvalidierung werden die Kopf- und Positionsdaten bereits direkt nach Eingabe ans Back-End zur Validierung gesendet. Ungültige Daten werden direkt verworfen.
Footer-Toolbar
Im SAP GUI wird in der Validierungsansicht am linken Bildschirmrand eine Buttonleiste angezeigt. Diese Buttons werden in der Sales Document Monitor App in der Footer-Toolbar angezeigt.
Folgende Buttons stehen hier nicht zur Verfügung:
Erfassen (SAP)
Debitor anlegen
Beleg anzeigen
Anhänge
Auf den Monitoren von Desktop-PCs/Laptops werden große Browserfenster geteilt, wenn es mindestens einen Anhang gibt. Links werden die Daten angezeigt, rechts die Anhänge.
In kleinen Browserfenstern gibt es hingegen zwei Seiten, zwischen denen mit der Navigation am unteren Bildschirmrand hin und her gewechselt werden kann. Die erste Seite beinhaltet die Daten, die zweite Seite die Anhänge.
Wenn ein Auftragsbeleg von xFlow Bus 2.1 oder höher extrahiert wurde, wird er im DocViewer angezeigt. Voraussetzung hierfür ist, dass der DocViewer eingerichtet ist, siehe DocViewer einrichten.
Im DocViewer kann ein Highlighting verwendet werden. Zur Aktivierung/Deaktivierung des Highlightings befindet sich im Belegkopf ein Button.
Klickt ein Benutzer bei aktiviertem Highlighting im linken Bildschirmbereich in ein Datenfeld, wird im Anhang der zugehörige Wert farblich hervorgehoben. Voraussetzung hierfür ist, dass für das Datenfeld ein Feldmapping konfiguriert ist (/WMD/BC_SPRO → xSuite Business Solutions → Interface → Felder zuordnen) und dass in dem Auftragsbeleg die zum Datenfeld gehörende Information extrahiert wurde.
Angehängte PDF-Dateien werden direkt im Browser angezeigt, wenn ein entsprechendes Browser-Plugin installiert ist.
Alle anderen Dateiformate müssen heruntergeladen werden, um geöffnet werden zu können.
Auf mobilen Endgeräten (Tablets/Smartphones) ist immer die externe Anzeige aktiv. Auf Desktop-PCs/Laptops kann über die Einstellungen die externe Anzeige optional aktiviert werden.
Bei der externen Anzeige werden Anhänge in einem eigenen Browserfenster geöffnet.
DocViewer einrichten
Damit der DocViewer innerhalb des Fiori Launchpads genutzt werden kann, muss ein Cross-Origin-Request zum xSuite Capture-Server ermöglicht werden. Dazu müssen Einstellungen am Internet Information Services (IIS) auf dem xSuite Capture-Server durchgeführt werden.
Installieren Sie das IIS CORS Module auf dem xSuite Capture-Server. Download unter:
https://www.iis.net/downloads/microsoft/iis-cors-moduleAnmerkung
Für weitere Informationen zum IIS CORS Module siehe https://blogs.iis.net/iisteam/getting-started-with-the-iis-cors-module.
Öffnen Sie die Datei
Web.configvon xFlow Bus in folgendem Ordner zur Bearbeitung:C:\Program Files (x86)\WMD\xFlowBusWeb\xFlowBusWebServiceHost\Web.configFügen Sie an folgender Stelle den Code-Abschnitt
corsein:
<cors enabled="true"> <add origin="https://*.wmd.de" allowed="true"> <allowMethods> <add method="GET" /> <add method="HEAD" /> <add method="POST" /> <add method="PUT" /> <add method="DELETE" /> </allowMethods> <allowHeaders allowAllRequestedHeaders="true" /> </add> </cors>
Ersetzen Sie im Code-Abschnitt
corsdie Angabe*.wmd.dedurch die Domain des Gateway-Servers.Starten Sie den IIS neu.


















