xFlow Interface
Abweichender Zahlungsempfänger
In SAP kann in den Kreditorenstammdaten ein allgemeiner abweichender Zahlungsempfänger und ein buchungskreisabhängiger abweichender Zahlungsempfänger eingegeben werden. Der allgemeine abweichende Zahlungsempfänger gilt für den Kreditor in allen Buchungskreisen. Sind beide Arten von abweichenden Zahlungsempfängern vorhanden, hat der buchungskreisabhängige abweichende Zahlungsempfänger Vorrang.
Im xFlow Interface Monitor werden nun bei der Anzeige der Bankverbindung sowohl der buchungskreisabhängige als auch der allgemeine abweichende Zahlungsempfänger aus den Kreditorenstammdaten berücksichtigt.
Abweichender Zahlungsempfänger bei der Datenextraktion
Wenn in xFlow Interface ein Partnerbanktyp eingetragen ist, wird dieser an den SAP-Beleg weitergereicht und dort zur Ermittlung der Bankverbindung herangezogen.
Wenn in xFlow Interface kein Partnerbanktyp eingetragen ist, wird im SAP-Beleg die Bankverbindung aus dem SAP-Kreditor ermittelt.
Dazu wird nun der abweichende Zahlungsempfänger aus den Kreditorenstammdaten herangezogen.
Ist in den Kreditorenstammdaten ein abweichender Zahlungsempfänger gepflegt, sind in xFlow Interface nur noch Partnerbanktypen dieses abweichender Zahlungsempfängers erlaubt. Dadurch ist das Verhalten in xFlow Interface nun so wie im SAP-Beleg.
F4-Hilfe für das Feld "Partnerbanktyp"
In den Kopfdaten der Validierungsansicht verhält sich die F4-Hilfe für das Feld Partnerbanktyp nun wie folgt:

Wenn weder ein buchungskreisabhängiger noch allgemeiner abweichender Zahlungsempfänger gepflegt ist, sind die Bankverbindungen des Kreditors auswählbar.
Wenn ein buchungskreisabhängiger abweichender Zahlungsempfänger gepflegt ist, sind dessen Bankverbindungen auswählbar.
Wenn ein allgemeiner abweichender Zahlungsempfänger gepflegt ist, sind dessen Bankverbindungen auswählbar.
Zahlungsbedingungen mit Stichtag
Bei bestimmten Zahlungsbedingungen mit Stichtag (Felder T051-ZSTG1, T051-ZSTG2 oder T051-ZSTG3 gefüllt) hat sich SAP-seitig die Anzahl der Tage für die Skontofristen bisher nur bei Eingabe des 4-stelligen Kürzels geändert. Nun ändert sie sich auch bei der Änderung des Basisdatums.
Diese SAP-seitige Änderung der Zahlungsdetails wird nun auch im xFlow Invoice Monitor berücksichtigt.
Erlaubte ESR-Verfahren
Bisher wurde in /WMD/CL_FP_IV_UTIL → CHECK_ESR_ACTIVATION nur geprüft, ob in einem Buchungskreis die Zahlwege E, H oder O für ESR aktiviert waren.
Nun werden alle Zahlwege aus der Tabelle T042Z geprüft.
XI-Workflow aus Hintergrundverarbeitung starten
Die Startprozedur zum Starten eines Workflows aus der Hintergrundverarbeitung im Programm /WMD/FP_INVB wurde überarbeitet. Nun erfolgt bei entsprechendem Customizing der Start auch dann, wenn zuvor eine Meldung aus der INIT-Methode der Modelklasse zurückgegeben wurde.
Ermittlung des Lieferanten
Wenn beim Aufruf des Bausteins /WMD/FP_IMPORT keine Lieferantennummer übergeben wird, wird nun versucht, den Lieferanten aus Buchungskreis, Bankdaten und Steuernummer zu ermitteln.
Diese Daten müssen dazu als Kopfdaten in den Feldern IBAN, STCEG, STCD1, BANKN, BANKL und BANKS übertragen werden. Der Lieferant wird dann in der Klasse /WMD/CL_FP_IV_TRANSFER_IF_DOC in der Methode VENDOR_FROM_BANK_OR_TAXID( ) ermittelt.
Zusätzliche Querys
Für den späteren Einsatz in der xSuite Cloud wurden einige neue Querys zur Gruppe /WMD/QUERY hinzugefügt:
Query | Beschreibung |
|---|---|
MD_CCTR_365 | Kostenstellen |
MD_CC_365 | Buchungskreise |
MD_CUST_365 | Kundenstämme |
MD_GLAC_365 | Sachkonten |
MD_PO_365 | Bestelldaten |
MD_VENDOR_365 | Lieferantenstämme |
Automatische Steuerberechnung bei gemischten S/H-Kennzeichen
Wenn verschiedene Soll-/Haben-Kennzeichen in einem Beleg vorkommen, wird nun beim Übertragen in die SAP-Transaktion nicht mehr auf negative Beträge geprüft. Dadurch wird die weitere Bearbeitung nicht weiter verhindert. Der Betrag wird dann innerhalb der SAP-Transaktion ermittelt.