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xSuite Interface Windows Prism 5.x – Online-Hilfe

Generelles

Eigenschaft

Beschreibung

.ProxyServer

Proxy-Server, der optional für die Verbindung zum Mailserver genutzt wird

Syntax: siehe Proxy-Server-Verbindung

Eigenschaft

Beschreibung

.Url(*)

Adresse des Exchange-Servers in Form einer URL

Diese Eigenschaft ist nur relevant für die EWS-Schnittstelle. Eine korrekte URL endet typischerweise auf /ews/exchange.asmx.

Standardwert: https://outlook.office365.com/ews/exchange.asmx (Adresse für ein Exchange Online in der Microsoft Cloud)

.UserMailForAutoUrl

optionale E-Mail-Adresse des Benutzers zur automatischen Ermittlung des Wertes .Url

Diese Eigenschaft ist nur relevant für die EWS-Schnittstelle.

.Version

(API-) Versionskennung des Exchange-Servers

Diese Eigenschaft ist nur relevant für die EWS-Schnittstelle.

Standardwert: Exchange2016 (Der Standardwert muss in der Regel nicht angepasst werden.)

.OAuthClientAppId(*)

.OAuthTenantId(*)

.OAuthClientSecret(§)

Anwendungs-ID und Mandanten-ID für eine Token-basierte OAuth-Authentifizierung gegen ein Azure Active Directory

Diese Eigenschaft ist nur relevant für EWS- und Graph-Schnittstellen.

Standardmäßig wird eine "delegierte Authentifizierung" im Kontext des definierten Benutzers durchgeführt (siehe Eigenschaft .User unter Versand von E-Mails). Wenn zusätzlich ein Client-Secret angegeben ist, erfolgt stattdessen eine "Nur-App-Authentifizierung". In der Eigenschaft .User muss hierfür die primäre E-Mail-Adresse des Benutzers konfiguriert sein, auf dessen Postfach zugegriffen werden soll. Die Eigenschaft .Password ist in diesem Fall nicht relevant.

Der Zugriff auf Gmail erfordert eine Token-basierte OAuth-Authentifizierung. Die Gmail-Schnittstelle unterstützt keine privaten Konten, sondern nur Google-Workspace-Konten, die zu einer Domäne gehören.

Der Zugriff auf diese Benutzerkonten erfolgt über ein Dienstkonto. Um auf Daten der Benutzer zugreifen zu können, müssen domänenweite Befugnisse an dieses Dienstkonto delegiert werden. Für xSuite Interface muss zuvor ein Projekt in der Workspace-Verwaltung angelegt werden, dem das Dienstkonto zugewiesen wird. Für das Projekt muss die "Gmail API" aktiviert werden. Zum Zugriff auf die Postfächer der Benutzer müssen nur die E-Mail-Adressen der Benutzer (.User) angeben werden, nicht aber deren Passwörter (.Password).

Eigenschaft

Beschreibung

InputSystem.ServiceAccountEmail*

E-Mail-Adresse des Dienstkontos

InputSystem.ServiceAccountKeyFile*

InputSystem.ServiceAccountKeyFilePassword*

Für das Dienstkonto muss in der Workspace-Verwaltung ein Schlüssel im P12-Format generiert werden, der als Datei heruntergeladen wird. Diese Schlüsseldatei wird zur Laufzeit benötigt, um ein Authentifizierungstoken abzurufen. Der Pfad der Datei muss unter .ServiceAccountKeyFile angegeben werden.

Die Datei wird von Google mit dem Standardpasswort notasecret versehen. xSuite Interface speichert eine P12-Datei, die noch das Standardpasswort benutzt, automatisch mit dem künftig zu verwendenden .ServiceAccountKeyFilePassword unter demselben Dateinamen neu. Von der ursprünglichen Datei wird eine Sicherungskopie mit dem Namenszusatz .original erstellt, die im Regelfall nicht mehr benötigt wird und unwiderruflich gelöscht werden sollte.

InputSystem.Scope[]

optionale Angabe der Google-API-Bereiche, auf die xSuite Interface Zugriff erhält

Standardwert: MailGoogleCom

Die vollständige Liste der Werteausprägungen ist in der Konfigurator-Anwendung hinterlegt. Alternativ können direkt die hinter diesen Werten stehenden URLs angegeben werden, z. B. https://mail.google.com/.

Eigenschaft

Beschreibung

.Host

Name oder IP-Adresse des Mails Servers

.Port

numerische Angabe des zu verwendenden IP-Ports

Standardwerte, jeweils ohne/mit TLS-Nutzung:

  • POP3: 110 / 995

  • IMAP: 143 / 993

  • SMTP: 25 / 465

.UseTls

Wahrheitswert, ob die Verbindung zum Mailserver über SSL/TLS abgesichert erfolgen soll

Standardwert: FALSE

.StartTls

Wahrheitswert, ob die Kommunikation mit dem Mailserver nach dem STARTTLS-Verfahren eingeleitet wird

Standardwert: FALSE

.CloseConnection

Wahrheitswert, ob die Verbindung nach jedem Kommando an den Mail-Server explizit wieder geschlossen wird

Diese Eigenschaft ist nur relevant für das SMTP-Protokoll.

Standardwert: FALSE

.ReconnectInterval

numerischer Wert für ein Zeitintervall in Sekunden, in dem die Verbindung zum Mailserver automatisch getrennt und neu aufgebaut wird

Diese Eigenschaft ist nur relevant für das IMAP-Protokoll.

Standardwert: 0 (die Verbindung wird nur bedarfsweise neu aufgebaut)

.ForceEndSession

Wahrheitswert, ob die Verbindung zum Mailserver nach jeder Anfrage explizit beendet und bei der nächsten Anfrage neu aufgebaut wird

Diese Eigenschaft ist nur relevant für das POP3-Protokoll.

Standardwert: FALSE

Die Mail-API, die für die POP3-, IMAP- und SMTP-Protokolle eingesetzt wird, bietet zur Analyse von Kommunikations­problemen mit dem Mailserver eine erweiterte Logging-Option. Wenn die erweiterte Logging-Option aktiviert ist, werden die Original-Datenströme dieser Protokolle auch protokolliert. Dafür ist keine separate Konfigurations­eigenschaft verfügbar. Diese ist implizit an das Setzen der Option Logging.Level: "Trace" gekoppelt.