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xSuite Interface Windows Prism 5.x – Online-Hilfe

Block

In der Regel ist für Konfigurationseigenschaften nur ein einzelner Makroausdruck konfigurierbar. Nur einige Konfigurationseigenschaften erlauben die Definition beliebig vieler, nacheinander ausführbarer Makros. In den meisten Anwendungsfällen ist die Ausführung eines einzelnen Makroausdrucks völlig ausreichend. Um in einzelnen Fällen aber mehrere Ausdrücke ausführen zu können, kann das syntaktische Element eines Blocks verwendet werden.

Ein Block kann in geschweiften Klammern mehrere Ausdrücke per Semikolon separiert aufnehmen, um diese Ausdrücke in der angegebenen Reihenfolge abzuarbeiten: {Ausdruck1; …; AusdruckN}.

Um beispielsweise den Initialwert für ein Feld des Feldkataloges nicht in einem zusammenhängenden Makroausdruck, sondern aufgrund seiner Komplexität in 2 Teilschritten berechnen zu lassen, kann ein Block wie folgt verwendet werden:

{@TempVar = "Hello"; @TempVar + " World"}

Im ersten Ausdruck wird einer temporären Variable ein Zwischenergebnis zugewiesen. Im zweiten Ausdruck wird unter Zuhilfenahme dieses Zwischenwertes dann der finale Ergebniswert generiert, der in das Zielfeld übernommen werden soll. Der zweite Ausdruck enthält dabei keine explizite Zuweisung. Eine Zuweisung ist für Feldinitialisierungsmakros nicht notwendig, da das Zielfeld für den Ergebniswert in diesem Kontext bekannt ist.

Bezüglich der internen Arbeitsweise des Programms ist zu beachten, dass dem Zielfeld keine Zwischenergebnisse der einzelnen Ausdrücke implizit zugewiesen werden. Stattdessen erhält das Zielfeld erst den fertig berechneten Ergebniswert. Aus diesem Grund wird hier mit einer temporären Variable gearbeitet. Ansonsten hätte auch vereinfacht {"Hello"; @TargetField + " World"} verwendet werden können.

Alternativ zur Verwendung von temporären Variablen ist auch die explizite Zuweisung des Zwischenwertes direkt zum Zielfeld möglich, also {@TargetField = "Hello"; @TargetField + " World"}.