Indexdatenleser "WebService"
Der Indexdatenleser "WebService" dient dem Auslesen der künstlichen Dateianlage batch.json, die durch die Eingabesysteme "WebServiceIndexClient", "WebServiceInput" und "WebServiceOutputClient" generiert wird. Prinzipiell kann die Dateianlage auch mit dem generischen JSON-Leser verarbeitet werden. Aufgrund des fest definierten Aufbaus der JSON-Daten bietet der spezialisierte Indexdatenleser jedoch eine vereinfachte Konfiguration.
Die Datei batch.json umfasst einen kompletten Stapel, so wie dieser an den Webservice übertragen wurde. Der Stapel kann somit mehrere Dokumente enthalten. Da die Verarbeitung im Indexdatenleser aber pro Dokument erfolgt, wählt der Leser automatisch das entsprechende Dokument aus dem Stapel aus. Als .InputName ist der Feldname in identischer Weise anzugeben, wie dieser an den Webservice übergeben wurde. Eine Ausformulierung des kompletten JSON-Pfades ist nicht notwendig.
Die Liste ProcessReadIndex[].Field[] der einzulesenden Felder kann komplett leer gelassen werden. In diesem Fall werden stattdessen die Namen aller Felder aus dem Feldkatalog herangezogen, um die Eingabefelder zu identifizieren. Dies kann die Konfiguration vereinfachen, wenn z. B. Daten per Webservice von einer xSuite-Interface-Instanz (Ausgabesystem "WebserviceOutput" oder "WebServiceInputClient") an eine andere xSuite-Interface-Instanz (Eingabesystem "WebServiceOutputClient" oder "WebServiceInput") weitergegeben werden und beide Instanzen identische Feldkataloge verwenden.
Prinzipiell werden typisierte Werte aus dem JSON der Eingabedaten auch als solche vom Programm übernommen. Eine Ausnahme sind Datumswerte. Datumswerten werden von JSON nicht direkt unterstützt, sondern als String-Werte übergeben. Wenn das Zielfeld als Datumsfeld deklariert ist, wird der String-Wert automatisch konvertiert. Bei gängigen Syntaxen, z. B. bei dem ISO-Format, funktioniert die Konvertierung auch ohne Definition des Datumsformates. Ansonsten muss das Format explizit in .InputFormat konfiguriert werden.