Einlesen empfangener E-Mails
Für das Einlesen empfangener E-Mails ist für jede Schnittstelle oder jedes Protokoll ein eigenständiges Eingabesystem verfügbar. Die folgenden Eigenschaften gelten für alle Eingabesysteme.
Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
.SearchFilter | optionale Filterzeichenfolge zur Auswahl der gewünschten E-Mails Die Filter werden direkt auf dem Mailserver angewendet. Diese Eigenschaft ist nur relevant für die Schnittstellen/Protokolle Graph, EWS, IMAP und Gmail. Für den Filter ist jeweils die spezifische Syntax der Schnittstelle oder des Protokolls zu verwenden:
Bei den Schnittstellen Graph und EWS nutzt das Programm die E-Mail-Eigenschaft "Kategorie", um den aktuellen Verarbeitungsstatus zu setzen und neue E-Mails, die noch keinen Statuswert haben, auszuwählen. Dieser feste interne Filter wird implizit mit dem Wert kombiniert, der über |
.SubjectFilter .BodyFilter .HasAttachFilter | optionale Filter, um weiterzuverarbeitende E-Mails anhand des Betreffs, des Nachrichtentextes oder anhand der Existenz einer Dateianlage mit einem bestimmten Namen auszuwählen Diese Filter werden nachträglich auf die Liste vorhandener E-Mails angewendet, die vom Mailserver zurückgeliefert wird. Abhängig vom konkreten Filterkriterium und von der Mail-Schnittstelle muss das vollständige Mail-Objekt vom Server abgerufen werden, um die relevanten Filterwerte zu ermitteln. Die Nutzung dieser clientseitigen Filter ist in der Regel inperformanter und erzeugt mehr Datenverkehr als die serverseitigen Filter. Syntax: siehe Syntax von Namensfiltern |
.FileFilter .IgnoreInlineAttach | optionaler Dateinamensfilter zur Beschränkung der Dateianlagen, die aus den gefundenen E-Mails extrahiert werden Über den Wahrheitswert |
.AttachMailBody .AttachMailItem | Wahrheitswerte, ob der Nachrichtentext und das Mail-Objekt als Ganzes als zusätzliche Dateianlagen an das xSuite-Interface-Dokument angefügt werden (Standardwert: Die erste Anlage erhält den Basisnamen |
.SupportsMove | Wahrheitswert, ob bei Nutzung des IMAP-Protokolls der Server das optionale MOVE-Kommando unterstützt (Standardwert: Wenn das MOVE-Kommando unterstützt wird, werden E-Mails direkt in einen anderen Ordner verschoben. Ansonsten wird diese Aktion indirekt ausgeführt, indem eine E-Mail zuerst in den Zielordner kopiert und danach aus dem Quellordner gelöscht wird. |
.PoBox[].Id .PoBox[].User(*) .PoBox[].Password(*§) .PoBox[].UserMailForAutoUrl .PoBox[].InputFolder(*) .PoBox[].BackupFolder(%) .PoBox[].ErrorFolder(%) | Definition der Eigenschaften für den Zugriff auf einen einzelnen Mail-Ordner eines spezifischen Benutzers Die Eigenschaft Die Eigenschaften Unter
Bei den Exchange-Schnittstellen bleiben die E-Mails während der laufenden Weiterverarbeitung durch xSuite Interface im Eingangsordner. Die Eigenschaft Kategorie dieser E-Mails hat den Statuswert "Working". Nach Abschluss der Verarbeitung werden die E-Mails in den Backup-Ordner verschoben. Wenn schon beim Einlesen der E-Mails ein Fehler auftritt, bleiben die Mails mit dem Status "Error" im Eingangsordner. Wenn erst im weiteren Verlauf ein Verarbeitungsfehler auftritt, werden die E-Mails in den Ordner "Error" verschoben. Beim IMAP-Protokoll können keine Statuswerte an die E-Mail-Objekte geschrieben werden. Abweichend vom Standardverhalten des Programms werden die E-Mails daher direkt nach dem Einlesen in den Backup-Ordner verschoben, um nicht wiederholt aus dem Eingangsordner gelesen zu werden. Wenn kein Backup-Ordner definiert ist, werden die E-Mail nach dem erfolgreichen Einlesen direkt gelöscht. Bei POP3 werden die E-Mails grundsätzlich direkt gelöscht, da POP3 keine Ordnerstrukturen bietet. Die Definition eines Error-Ordners ist in dieser Konstellation nicht sinnvoll, da eine bereits gelöschte E-Mail nicht weiter verschoben werden kann. Bei Gmail ist die Verarbeitungslogik analog zum IMAP-Protokoll, allerdings werden die E-Mails nicht in Ordnern abgelegt, sondern mit den konfigurierten Ordnernamen als Labels versehen. Bei den beiden Exchange-Schnittstellen ist der Anzeigename eines Ordners anzugeben, z. B. Neben dem standardmäßigen Auslesen der persönlichen Nachrichten eines Benutzers erlauben die Exchange-Schnittstellen auch den Zugriff auf freigegebene Ordner anderer Benutzer. Dafür ist dem Ordnernamen Bei Nutzung der Graph-API in Verbindung mit einer "Nur-App-Authentifizierung" (siehe Eigenschaft |
Die Indexdaten, die aus einer E-Mail extrahiert wurden, werden dem xSuite-Interface-Dokument als künstlich generierte Dateianlage index.json hinzugefügt. Die Indexdaten können dadurch im "Process"-Schritt über einen Indexdatenleser vom Typ "Json" ausgelesen werden.
Die folgenden Eigenschaften sind in dem JSON-Objekt enthalten und müssen als .InputName in den Feldzuordnungen des Indexdatenlesers angegeben werden:
PoBoxId: Wert der Eigenschaft.PoBox[].IdId: ID des Mail-Objektes, die vom Mailserver vergeben wurdeMessageId: globale Message-ID der NachrichtSize: Gesamtgröße der Nachricht in BytesFrom: AbsenderadresseTo,CcundBcc: primäre Empfängeradresse, CC-Empfängeradresse und BCC-EmpfängeradresseCreated,SentundReceived: Erstelldatum, Sendedatum und EmpfangsdatumSubject: Betreff-TextBodyText: NachrichtentextBodyHtml: Nachrichtentext im HTML-Format, wenn die E-Mail in diesem Format gesendet wurdeHinweis
Bei HTML-Mails wird der Nachrichtentext bevorzugt im reinen Textformat ausgelesen. Abhängig von der verwendeten Mail-Schnittstelle wird dadurch entweder nur die Eigenschaft
BodyTextoder die beiden EigenschaftenBodyTextundBodyHtmlgefüllt.