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xSuite Invoice Cube Benutzerhandbuch

Der MM-Standardworkflow

Mit xSuite Invoice wird für die Rechnungsprüfung mit Bestellbezug (MM) ein Standardworkflow ausgeliefert.

Dieser Standardworkflow basiert auf Projekterfahrungen und stellt eine Best-Practice-Lösung dar. Abweichende Workflows können innerhalb des Projekts spezifiziert und umgesetzt werden.

Der Standardworkflow setzt sich aus vorkonfigurierten Workflowaufgaben zusammen. Informationen hierzu finden Sie unter Übersicht der MM-Workflowaufgaben.

Hinweis

Im Standard werden mehrere Workflowaufgaben des MM-Standardworkflows übersprungen. Welche Workflowaufgaben übersprungen werden, ist abhängig von den Einstellungen im xSuite-Customizing.

Der Ablauf ist wie folgt:

beschriftung_MM-Standardworkflow.png

Schritt

Beschreibung

1

Der Prüfer wird ausgewählt.

Wenn in der xSuite-Bearbeiterfindung kein Bearbeiter für die sachliche Prüfung gefunden wird, startet der Workflow in der manuelle Prüferauswahl. Hier wird manuell ein Prüfer für die sachliche Prüfung ausgewählt.

Wird automatisch ein Prüfer gefunden, startet der Workflow in der sachlichen Prüfung.

2

Der Beleg geht in die sachliche Prüfung.

Der Prüfer kann den Beleg als sachlich richtig bestätigen oder als sachlich falsch ablehnen.

3

Der Beleg geht in die Bearbeitung.

Ein Beleg geht in die Bearbeitung, wenn er in der sachlichen Prüfung (Schritt 2) abgelehnt wird.

In der Bearbeitung kann ein Bearbeiter den Beleg anhand der Ablehnungsgründe korrigieren und zurück in die sachliche Prüfung geben.

4

Der Beleg geht in die Bestelländerung / Buchung eines Wareneingangs.

Ein Beleg geht in die Bestelländerung / Buchung eines Wareneingangs, wenn Preis- und/oder Mengensperren vorhanden sind.

In der Bestelländerung / Buchung eines Wareneingangs kann ein Bearbeiter Preis- und Mengensperren aufheben. Der Bearbeiter kann den Beleg als richtig bestätigen und in die Vervollständigung geben, oder er kann ihn ablehnen und in die Bearbeitung geben.

5

Der Beleg geht in die Vervollständigung.

Ein Beleg geht in die Vervollständigung, wenn er in der sachlichen Prüfung (Schritt 2) als sachlich richtig bestätigt wird, aber nicht automatisch vervollständigt werden kann.

In der Vervollständigung kann ein Bearbeiter den Beleg vollständig sichern und in die Freigabe geben, oder er kann ihn zurück in die sachliche Prüfung geben.

6

Der Beleg geht in die Freigabe.

Ein Beleg geht in die Freigabe, wenn er als sachlich richtig bestätigt wird.

In der Freigabe kann ein Bearbeiter den Beleg freigeben oder ablehnen.

Ein Beleg gilt als freigegeben, wenn alle Rechnungspositionen freigegeben sind. Ein Beleg gilt als abgelehnt, wenn mindestens eine Rechnungsposition abgelehnt ist.

7

Der Beleg geht in die Vervollständigung nach Ablehnung.

Ein Beleg geht in die Bearbeitung nach Ablehnung, wenn er in der Freigabe (Schritt 6) abgelehnt wird.

In der Vervollständigung nach Ablehnung kann ein Bearbeiter den Beleg freigeben, oder er kann ihn ablehnen und zurück in die sachliche Prüfung geben.

8

Der Beleg wird automatisch gebucht.

Ein freigegebener Beleg wird in der Regel automatisch gebucht.

Durch die Buchung werden die Daten des Belegs in die SAP-Bestellung geschrieben.

Der Workflow ist abgeschlossen.

9

Der Beleg geht in die manuelle Buchung.

Ein freigegebener Beleg geht in die manuelle Buchung, wenn er nicht automatisch gebucht werden kann.

Es gibt 2 Möglichkeiten:

  • Ein Bearbeiter bucht den Beleg manuell.

    In diesem Fall ist der Workflow abgeschlossen.

  • Ein Bearbeiter lehnt den Beleg ab.

    In diesem Fall muss der Bearbeiter den Beleg mit einem Löschkennzeichen versehen.