Skip to main content

xSuite Bus Prism Administratorhandbuch

xSuite Interface Prism zur OCR

Im xSuite-Capture-Szenario wird xSuite Interface Prism im Zusammenspiel mit xSuite Bus Prism meist zur Eingangsrechnungsverarbeitung genutzt.

Als beispielhafte Konfiguration wird in diesem Abschnitt der Eingang einer Rechnung über den xSuite Scan Client beschrieben, der durch xSuite Bus in die Beleglesung übergeben werden soll und dann mit Feldwerten an ein ERP-System übergeben werden soll. 

Die aus dem Scan-Client eingehenden Daten werden von xSuite Interface verarbeitet und xSuite Bus wird als Ausgabeschnittstelle eingetragen. Hierfür wird der Ausgangskanal x‍F‍l‍o‍w‍B‍u‍s‍2 [Output.xFlowBus2] gewählt.

Die folgenden Parameter sind bei der Konfiguration des Ausgabekanals zu xSuite Bus verfügbar:

Parameter

Beschreibung

Condition

Ausführungsbedingung für das Ausgangsszenario, die im Eingabeszenario mit übergeben werden kann

xSuite Interface kann Dokumente nur verarbeiten, wenn der Paramater auf 1 oder true gesetzt wird. Hierbei ist es möglich Variablen zu erstellen, die als Ausgabewert eine der beiden Werte ergeben (z. B. %<;InternalName>%).

MacroPre

MacroPost

Makros können in xSuite Interface als Pre (vor) oder Post (nach) definiert werden. Je nach Definition wird das entsprechende Makro vor oder nach der Verarbeitung durch xSuite Interface ausgeführt.

Eine Beschreibung der verfügbaren Macros finden Sie in der Dokumentation von xSuite Interface Prism.

FileFilter

Der Dateifilter kann Dateien zur Verarbeitung zulassen. Dies geschieht entweder durch eine Wildcard und der anschließenden Dateiendung (*.PDF) oder durch eine Feldvariable (<InternalName>).

Die so definierten Dateien werden verarbeitet und, wie in diesem Fall, an xSuite Bus übergeben. Alle anderen Dateien würden bei der Verarbeitung nicht berücksichtigt werden.

Wenn dieser Parameter nicht gefüllt ist, werden alle Dateien weiter verarbeitet.

Es kann vorkommen, dass dieser Parameter in einer Interface-Konfiguration mehrmals gepflegt werden muss, damit die Datei bei allen Ein- und Ausgabeschnittstellen berücksichtigt wird.

FileFilterExclude

Dieser Dateifilter sorgt dafür, dass Dateien nicht zur Verarbeitung zugelassen werden. Dies geschieht entweder durch eine Wildcard und der anschließenden Dateiendung (*.TIF) oder durch eine Feldvariable (<InternalName>).

Die so definierten Dateien werden nicht verarbeitet.

Es kann vorkommen, dass dieser Parameter in einer Interface-Konfiguration mehrmals gepflegt werden muss, damit die Datei bei allen Ein- und Ausgabeschnittstellen berücksichtigt wird.

WebserviceURL

HTTP-Adresse des xSuite-Bus-Webservices

Diese Webadresse kann im IIS nachverfolgt werden.

Der Aufbau ist immer HTTP://localhost:Port/XFlowBusWebServiceHost/XFlowBusWebService.svc/basic.

Beispiel: http://WMDS31.wmd.local:8090/XFlowBusWebServiceHost/XFlowBusWebService.svc/basic

Client

Customer

Parameter, der eine Interface-Konfiguration einem Client oder Customer zuweist, der in xSuite Bus angelegt ist.

Somit kann die xSuite-Interface-Konfiguration schon mitgeben, welchem xSuite-Bus-Client oder Customer zugewiesen wurde und welche entsprechenden Workflows oder Aktionen ausgeführt werden sollen.

Bei der Verwendung von xSuite Mailroom werden die hier definierten Customer und Clients auch übergeben und müssen bei der Installation eingetragen werden. 

Owner

Mit der Angabe des Owners besteht die Möglichkeit, verschiedene xSuite-Interface-Szenarien in einer xSuite-Bus-Instanz abzubilden.

Workflow

Action

ActionType

Diese Parameter können gezielt bestimmte Workflows, Aktionen oder Aktionstypen, die in xSuite Bus vorhanden sind, mitgeben.

Wenn einer dieser Parameter gepflegt ist, z. B. Workflow=WFL_Capture wird in xSuite Bus der Workflow für die Datenextraktion gestartet, sobald das Workitem xSuite Bus erreicht.

Ein Workflow in xSuite Bus ist eine Sammlung mehrere Aktionen, also kann entweder ein Workflow oder eine Aktion in Zusammenhang mit einem Aktionstypen mit übergeben werden.

DocKeyField

Optionales Feld zur Übergabe eines Felds im Feldkatalog, das als Dokumentenschlüssel gesetzt werden und an xSuite Bus als dieser übergeben werden soll (z. B. DOCDKEY).

DocKeyType

Beschreibender numerischer Wert für das Feld DocKeyField. Hier wird angegeben, wie viel Stellen das Feld DocKeyField besitzt.

  • 0: keine Übergabe (Standardwert)

  • 1: xSuite Bus Document

  • 2: xSuite Interface Record

  • 3: xSuite Workflow Engine Workitem

  • 4: SAP Interface Record (ggf. auch in Form einer UUID)

  • 5: OTRIS Interface Record

TrackingIDField

TrackingKeyField

Optionale interne Namen von Feldern aus dem Feldkatalog, die eine(n) globale(n), an xSuite Bus zu übergebende(n) ID und/oder Schlüssel enthalten, um ein Dokument systemübergreifend identifizieren und dessen Verarbeitungsablauf überwachen zu können.

Die ID muss in der Syntax einer UUID (xxxxxxxx-xxxx-xxxx-xxxx-xxxxxxxxxxxx) vorliegen. Als Schlüssel wird typischerweise ein numerischer Zähler verwendet.

Falls in xSuite Interface initial zu generieren, kann dafür das Feldmakro UUID() bzw. GlobalCount() oder – zur Verwaltung des Zählerwertes in einer Datenbank – besser noch das ExecDBCommand()-Makro mit einer frei definierten SQL-Anweisung genutzt werden.

Beispielsweise kann ein GlobalCountDB auf der Datenbank eingerichtet werden oder eine Sequenz über die folgende Funktion: UPDATE [Counter] SET [Sequence]= (SELECT [Sequence]+1 FROM [Counter]) OUTPUT [inserted].[Sequence]

DocumentIDField

JobItemIDField

Optionaler interner Name des Feld im Feldkatalog, in dem die Dokumenten-ID (DocumentFieldID) und/oder die Job-Item-ID (JobItemIDField) geschrieben werden, die von xSuite Bus generiert werden.

Die JobItemID wird im xSuite-Bus-System als Auftragsschlüssel (UUID) genutzt.

FileType

Logischer Dateityp, der an xSuite Bus zu übergebenden Dateianlage(n):

  • RawFile (Standardwert)

  • MainFile

  • RawAttachmentFile

  • AttachmentFile

Sind mehrere Dateien unterschiedlichen Typs zu übergeben, kann der Schlüssel entsprechend oft definiert werden mit jeweils einem vorangestellten Dateinamensmuster, das die Gültigkeit des Schlüssels auf diejenigen Ausgabedateien beschränkt, die diesem Muster entsprechen.

Syntax: <Dateinamensmuster>|<logischer Dateityp>

Beispiel: FileType=attach*.pdf|AttachmentFile FileType=*.pdf|MainFile

Die Auswertung der Namensmuster erfolgt von oben nach unten, bis ein passendes gefunden ist, so dass im Beispiel alle Dateien, die nicht explizit den Begriff attach im Namen tragen, als MainFile typisiert werden.